Vom Korn zum Mehl
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Vom Korn zum Mehl

ANBAU

Auf seinen Fläche im Tal fährt Sepp Brandstätter eine Fruchtfolge mit drei Gliedern. Zuerst steht der Mais. Das mehrjährige Ackerfutter wird auch zweiten und dritten Jahr genutzt. Danach wird wieder Mais angebaut.

Die Wurzelmasse der Ackerkulturen nahm deutlich zu. Die Zufuhr von Nährstoffen erfolgt überwiegend durch organischen Dünger. Der anfallende Stallmist wird am Feld gelagert und als Rottemist verwendet., um eine bessere Verwertbarkeit der Nährstoffe zu erreichen.

Unkrautbekämpfung wird mechanisch durch sauberes Pflügen, Eggen und Hacken erledigt. An tierischen Schädlingen ist der Maikäfer von Bedeutung. Dieser wird mit einer Bodenbearbeitungsmaßnahme bekämpft. Im Flugjahr des Käfers gepflügte Böden werden von den Weibchen nicht zur Eiablage genutzt. Die Engerlinge, welche den Schaden verursachen, bleiben so bis zum nächsten Flugjahr (Dreijahres Rhythmus) von der Fläche fern.

ERNTE

Die Saatguternte erfolgt händisch, die Kolben werden bis Mitte Februar des Folgejahres zur Lufttrocknung aufgehängt und anschließend verarbeitet. Die Ernte des Mahlgutes erfolgt mit Mähdrescher.


Erlebnis am Hof

Das widerstandsfähige und absolut gentechnik- und glutenfreie Korn wächst rund um den Hof in Würmlach, die Nährstoffe dafür kommen nur aus natürlichen Quellen. Wie die Körner von den Kolben zu lösen sind und was daraus Wohlschmeckendes entsteht, das zeigen wir sehr gerne den Besuchern von Slow Food Travel. Und fürs gemeinsame Verkosten der fein nussigen Polenta bleibt auch noch genügend Zeit.

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TROCKNUNG

Anfang 2004 wurde ein Satztrockner angeschafft der dies von nun an erledigt. Nach dem Trocknen werden die ganzen Körner inklusive Keimling vermahlen. Die hauseigene Mühle arbeitet mit zwei übereinander liegenden Mahlsteinen mit 70 cm Durchmesser. Die Körner werden zweimal vermahlen. Durch verschiedene Siebe können die Mehlsorten grob und fein ausgewählt werden. Zur Analyse im Labor wurden folgende Varianten herangezogen: "Mehl weiß - grob", "Mehl weiß - fein". Das Saatgut stammt aus der eigenen Vermehrung. Aufgrund der großen Abstände zu benachbarten Maisfeldern wird auf spezielle Maßnahmen zur Reinhaltung des Saatgutes verzichtet.

Prüfzeugnis


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A-9640 Würmlach 37maiskornTel.: 0 47 15 / 83 58|sepp_brandstaetter@web.de