Geschichte vom Mais

Papa - was ist das und wie funktioniert es?

Die Fragen meiner Kinder weckten auch mein Interesse - es geht um unsere alte Mühle, sie ist groß, hat zwei Mühlsteine, ist fürchterlich laut beim Mahlen und alles wackelt irgendwo und irgendwie kommt dann eine feine Sache heraus.

Mein Vater (ist jetzt im 80. Lebensjahr), der mußte her. Er zeigte uns wie man Maismehl mahlt. Unser geliebter „Sterz“, den ich in meinem Aufwachsen innig genoß, war wieder geboren. Damit war das Interesse geweckt und der Weg vorgezeichnet. Mais musste her. Am Hof gab es noch ein paar wenige Kolben weißen Mais, den gelben Mais besorgte ich mir vom Nachbardorf Dellach.

Gleichzeitig mit den ersten Anbauversuchen, dem „Tirgefiedern“ wie man bei uns sagt und dem Trocknen und den Aufhängen der Maiskolben, entwickelte sich auch unser Bewusstsein für die schon fast vergessenen alten Geräte, handwerklichen Fähigkeiten und Lebensweisen am Hof.

Gäste fragen nach dem wieso und warum, wo wird der Speck geräuchert, wie macht Evi - meine Frau - den wunderbar schmeckenden Hauskäse, warum hängt dort der Mais - und schon war wieder eine Geschichte über unseren Hof fertig. Natürlich muss das Gesagte auch getan und gelebt werden. Langsam reihen sich die Geschichten zu einem Ganzen, in dem man sich selbst findet.

Es gelingt es mir auf Anraten unseres geologischen Doktors (Dr. Lutz Kreutzer) einen Studenten an der UNI Weihenstephan in Deutschland zu finden, der sich für eben diese alten Maissorten interessierte.

 

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