Laboranalyse

Interpretation der Ergebnisse

Im Allgemeinen ist festzuhalten, dass eine Unterscheidbarkeit der Sorten bezüglich der ermittelten Werte kaum gegeben ist. Auch wenn die Sorten im Erscheinungsbild während der Vegetation deutlich voneinander abgewichen sind, so sind sie in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe überwiegend ähnlich. Stärke- und Rohfettgehalt, Rohfaser, Ballaststoffe (ADF, NDF) und organische Substanz (CDOM, ELOS, IVDOM) sind über die Sorten hinweg so gut wie gleich. Die geringen Abweichungen sind nicht signifikant. Beim Rohproteingehalt lassen sich kleine Unterschiede feststellen. „Loretto“ weicht nach unten, der „Gailtaler gelbe Landmais (Variation Rot)“ nach oben ab. Im Zuckergehalt ist analog zu beobachten, dass „Loretto“ den niedrigsten und der „Gailtaler gelbe Landmais (Variation Rot)“ einen sehr hohen Wert hat. Als signifikant sind diese Abweichungen dennoch nicht zu betrachten. Auffallend ist, dass sich auch die Gailtaler Sorten vom Standort Gablingen kaum von den anderen unterscheiden. Lediglich der leicht erhöhte Zuckergehalt sticht.ins Auge. Dies weist auf einen erhöhten Zuckergehalt der Gailtaler Sorten hin, wenn sie nicht durch Fremdbestäubung beeinflusst werden. Innerhalb der Variationen des „Gailtaler gelben Landmaises“ zeigt die rote Variation teilweise erhöhte Werte. Da das Saatgut nachweislich mit dem „Gailtaler roten Landmais“ vermischt ist, kann auf eine inhaltliche Besonderheit des „Gailtaler roten Landmaises“ geschlossen werden. Eine Abweichung der Werte durch die Rotfärbung und damit den Einfluss verschiedener farbgebender Stoffe wie Karotinoide, Antocyanogene und Xantophyle ist sehr wahrscheinlich. Die Toxinbelastung ist gleichermaßen gering und lässt auf eine gute Toleranz der Sorten gegenüber Fusarien schließen. Einzige Ausnahme ist wiederum der „Gailtaler gelbe Landmais (Variation Rot)“. Ein markant hoher Wert ist festzustellen. Da diese Variation der gleichen Parzelle entnommen wurde wie die übrigen Variationen des „Gailtaler gelben Landmaises“, diese aber deutlich geringere DON-Werte aufweisen, ist die Belastung wohl wiederum auf den Einfluss des „Gailtaler roten Landmaises“ zurückzuführen.

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Gailtaler Weißer Landmais
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