Geschichte vom Mais (Seite 2)

Und siehe - da - plötzlich war man an der Geschichte höherenorts interessiert. Es folgen wiederum fast zwei Jahre mit viel hin- und her, Telefonaten, Fahrten, viel Mühe beim Anbau und Ernte, bis endlich heuer (jetzt August) die Angelegenheit sich sehr schnell zu einem positiven Ende zu entwickeln scheint.

Gleichzeitig mit dem ersten Wieder - Anbau der alten Maissorten kam natürlich das Nachdenken über unsere Böden und deren Qualitäten. Das alte Schuldenken und auch „Raiffeisendenken“ – je mehr Chemie und Kunstdünger“ mußte sofort über Bord geworfen werden. Aber wie weiter den Viehbestand halten – wenn nix auf`s Feld kommt? Der Spruch „Wo Mistus – da Christus“ gibt zu denken.

Von den sogenannten Biogöttern und der Behördenvertreter war wenig zu erfahren, also selber suchen.

Der Agrar-Rebell Sepp Holzer, und div. Fachbücher, in denen die althergebrachte Kunstdüngerweisheit angeprangert wurde, regten zum Nachdenken und zum Probieren an.

Als erstes wurde der Stallmist auf Halde auf`s Feld gelagert, 2 x im Jahr umgedreht und dann verstreut. 1/3 der Masse waren auf Grund der Lagerung weg, der alte Miststreuer kaputt, und mit dem geliehenen neuen Gerät ging`s in wenigen Stunden – und der Erfolg stellt sich schön langsam in Verbindung mit anderen Maßnahmen ein. Die Verwendung von Urgesteinsmehl schon im Stall trugen ebenfalls zur langsamen Umstellung bei. Und keine Chemie mehr auf den Mais – der wird gehackt.

Wohin führt der Weg?

Die gehobene Gastronomie (Sissy Sonnleitner) kauften mir heuer bereits die letzten verfügbaren Mais Kilogramm ab, das bestärkt uns in der Richtigkeit der Linie.

 

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